Die erste Drehung an der Stange vergisst du nie. Was danach kommt, ist eine Reise durch immer neue Pole Dance Figuren, die dich gleichzeitig stärker, beweglicher und selbstbewusster machen.
Hier findest du eine kompakte Übersicht der wichtigsten Pole Figuren, sortiert nach Level, mit den gängigen Namen, einem Glossar der wichtigsten Begriffe und konkreten Tipps, was du für welche Figur brauchst. Egal ob du gerade anfängst oder schon kopfüber hängst.
Das Wichtigste in Kürze
- Pole Dance Figuren werden in Level eingeteilt: Level 1 (Beginner), Level 2 (Intermediate) und Advanced
- Anfänger-Figuren wie Fireman Spin, Chair Spin und Cradle brauchen keine Vorkenntnisse
- Kopfüber-Figuren (Inverts) kommen ab Level 2, Kraftaufbau vorher ist essenziell
- Spins sind die Grundlage: erst Static Mode lernen, dann Spinning
- Für Shootings eignen sich besonders Jade Split, Allegra und Superman, aber auch Anfänger-Figuren sehen im richtigen Licht spektakulär aus
- Im Glossar findest du die wichtigsten Begriffe von A bis Z
Inhaltsverzeichnis
Pole Dance Figuren für Anfänger: Level 1 Basics
Wenn du gerade erst mit Pole Dance für Anfänger startest, beginnt alles mit ein paar Grundfiguren, die dein Körpergefühl an der Stange aufbauen. Pole Dance Figuren Level 1 setzen keine Vorkenntnisse voraus: du brauchst weder Spagat noch Klimmzug-Kraft. Was du brauchst: Grip, Geduld und die richtige Kleidung.
Fireman Spin, Chair Spin, Hook und Cradle
Die wichtigsten Pole Dance Anfänger Figuren im Überblick:
Fireman Spin: Die erste Figur, die fast jede lernt. Du greifst die Stange mit beiden Händen, springst leicht ab und drehst dich mit beiden Beinen um die Pole. Sieht elegant aus, fühlt sich am Anfang chaotisch an, wird schnell zur zweiten Natur.
Chair Spin: Du hebst die Knie im Sitzen nach oben, während du dich um die Stange drehst. Eine der fotogensten Beginner Pole Dance Figuren und gleichzeitig ein gutes Krafttraining für den Core.
Front Hook / Back Hook: Du hakst ein Bein um die Stange und lehnst dich nach hinten. Das trainiert Vertrauen in den Grip deiner Beine, eine Fähigkeit, die du für alles Weitere brauchst.
Cradle Spin: Eine fließende Drehung, bei der du seitlich an der Stange hängst. Kombiniert Arm- und Beinkraft und ist der perfekte Übergang zu komplexeren Spins.
Fang im Static Mode an: die Stange steht still, du drehst dich. Das gibt dir Kontrolle über Geschwindigkeit und Ausstieg. Spinning Mode kommt später, wenn die Grundfiguren sitzen.
Kleidung, die jede Figur mitmacht
Grip, Passform, Bewegungsfreiheit, entwickelt im Studio.
Zur KollektionAb wann geht es kopfüber? Pole Dance Figuren für Intermediate und Advanced
Ab Pole Dance Figuren Level 2 wird es kopfüber. Der Sprung von Level 1 zu Intermediate ist der größte im gesamten Pole-Training, weil du lernst, dein Körpergewicht komplett mit den Armen zu halten und dich umzudrehen. Das braucht Kraft, Technik und mentale Überwindung, kein Trick lässt sich hier abkürzen.
Die wichtigsten Pole Dance Figuren Intermediate:
Basic Invert: Deine erste Pole Dance kopfüber Figur. Du ziehst dich an der Stange hoch und bringst die Beine über den Kopf. Der Moment, in dem das zum ersten Mal klappt, ist unvergesslich. Voraussetzung: sauberer Shoulder Mount oder genug Armkraft für einen kontrollierten Aufstieg.
Crucifix / Kreuz: Du hängst mit gespreizten Armen kopfüber, gehalten durch Knie- und Oberschenkelgrip. Sieht spektakulär aus und trainiert Vertrauen in den Beinhalt.
Butterfly: Eine der ikonischsten Figuren: du hängst seitlich mit gespreizten Beinen an der Stange, gehalten durch Oberschenkel- und Hüftgrip. Für diese Figur brauchst du viel Hautkontakt, lange Hosen funktionieren hier nicht.
Advanced: Jade Split, Allegra und Superman
Pole Dance Figuren Advanced wie Jade Split, Allegra und Superman erfordern Monate bis Jahre an Vorbereitung. Hier kommt alles zusammen: Kraft, Flexibilität, Grip und Technik. Advanced-Figuren sollten ausschließlich unter Anleitung in einem Studio gelernt werden, YouTube-Tutorials reichen dafür nicht.
Kopfüber-Figuren nie allein üben, besonders am Anfang. Ein Spotter oder eine Crashmatte sind Pflicht. Unsichere Landungen können zu ernsten Verletzungen führen.
Wie funktioniert ein Pole Dance Spin? Grundbewegungen und Übungen
Pole Dance Spins sind die Grundlage für fast alles, was an der Stange passiert. Bevor du Figuren hältst, lernst du dich zu drehen, und das ist technisch anspruchsvoller als es aussieht. Jeder Spin hat einen Einstieg, eine Flugphase und einen sauberen Ausstieg. Das zu kontrollieren erfordert Pole Dance Übungen, die Grip, Armkraft und Koordination gleichzeitig trainieren.
Die wichtigsten Pole Dance Moves zum Start: Fireman Spin, Chair Spin, Back Spin, Front Spin und der Carousel Spin. Jeder davon trainiert unterschiedliche Muskelgruppen und Grip-Punkte. Im Static Mode lernst du die Technik, im Spinning Mode kommt die Fliehkraft dazu, das verändert das Gefühl komplett.
Neben den Figuren an der Stange gehören Übungen am Boden zum Training: Liegestütze für Armkraft, Planks für den Core, Dehnübungen für Splits und Backbends. Wie du daraus einen Wochenplan baust, steht im Pole Dance Training Guide. Wer die Spins zuhause üben möchte, findet im Guide Poledance Stange für zuhause alles zu Static und Spinning, und wer die Moves auf Plateau-Heels tanzen will, startet mit den Heels Dance Grundlagen.
Welche Posen sehen auf Fotos am besten aus? Figuren fürs Shooting
Ob für Instagram, ein professionelles Fotoshooting oder als Erinnerung an einen Meilenstein im Training: manche Pole Dance Figuren für Shooting sehen einfach spektakulärer aus als andere. Das Gute: auch Beginner Pole Dance Figuren für Shooting können mit dem richtigen Winkel und guter Beleuchtung unglaublich wirken.
Für Anfänger eignen sich der Chair Spin (eingefroren im höchsten Punkt), der Front Hook mit Rückbeuge und der Cradle als Shooting-Figuren. Ab Intermediate werden Butterfly, Jade Split und Allegra zu den Klassikern, weil sie Linien erzeugen, die auf Fotos sofort ins Auge fallen. Tipp: Trage beim Shooting Kleidung, die deine Linien betont: kurze Shorts und ein Bodysuit sind die beliebteste Kombination, weil sie gleichzeitig Grip liefern und visuell clean wirken.
Pole Dance Figuren: Namen und Übersicht nach Level
Bei den Pole Dance Figuren Namen herrscht international ein ziemliches Durcheinander: dieselbe Figur heißt je nach Studio, Land und Verband anders. Die gängigsten Pole Figuren Namen stammen aus dem Englischen und werden auch in deutschen Studios so verwendet. Hier eine kompakte Pole Dance Figuren Übersicht nach Level:
| Level | Figuren (Auswahl) | Voraussetzung |
|---|---|---|
| Level 1 (Beginner) | Fireman Spin, Chair Spin, Back Hook, Front Hook, Cradle Spin, Carousel, Body Wave, Pole Walk | keine Vorkenntnisse |
| Level 2 (Intermediate) | Basic Invert, Crucifix, Butterfly, Gemini, Scorpio, Inside Leg Hang, Shoulder Mount, Brass Monkey | Kraft, Technik und mentale Überwindung; Kraftaufbau vorher, kopfüber nie allein |
| Level 3+ (Advanced) | Jade Split, Allegra, Superman, Iron X, Ayesha, Dragon Flag, Phoenix, Janeiro | Monate bis Jahre Vorbereitung, nur unter Anleitung im Studio |
Die Einteilung variiert von Studio zu Studio, und manche Figuren tragen regionale Alternativnamen. In Kursen und Wettbewerben sind die englischen Bezeichnungen aber Standard. Wenn du Pole Dance lernen willst, hilft es, die Namen früh zu kennen, so verstehst du Anleitungen in Kursen, Online-Tutorials und Community-Foren sofort.
Welche Poledance Figuren du als Nächstes lernst, hängt von deinem aktuellen Level ab. Wenn du gerade startest, konzentriere dich auf die Level-1-Basics und arbeite an deinem Grip und deiner Armkraft. Der Rest kommt mit der Zeit und mit der richtigen Ausrüstung. Kurze Shorts und ein eng anliegendes Top sind für die meisten Figuren Pflicht, weil du ohne Hautkontakt an der Stange keinen Halt bekommst.
Pole Dance Begriffe: Glossar von A bis Z
Im Kurs fallen schnell Wörter, die niemand erklärt. Diese Pole Dance Begriffe begegnen dir am häufigsten:
Climb: Das Hochklettern an der Stange, die Grundlage für viele Figuren.
Combo: Mehrere Figuren und Übergänge, die du zu einem Ablauf zusammenführst.
Floorwork: Bewegungen am Boden, zum Beispiel Kniefiguren.
Grip: Der Halt an der Stange. Hautkontakt ist dein wichtigster Grip, deshalb tragen die meisten kurze Shorts und enge Tops.
Hold: Eine Figur, in der du eine Position an der Stange hältst, statt dich zu drehen. Level 1 umfasst Spins und einfache Holds.
Hook: Du hakst ein Bein um die Stange (zum Beispiel Front Hook und Back Hook).
Invert: Eine Kopfüber-Figur. Inverts kommen ab Level 2 und erfordern deutlich mehr Arm- und Core-Kraft.
Spin: Eine Drehung um die Stange. Jeder Spin hat einen Einstieg, eine Flugphase und einen sauberen Ausstieg.
Static Mode / Spinning Mode: Im Static Mode steht die Stange still und du drehst dich, im Spinning Mode dreht sich die Stange mit. Hochwertige Stangen bieten beide Modi, zum Lernen startest du im Static Mode.
Transition: Der Übergang von einer Figur in die nächste.
Wie du dich als Anfängerin vorbereitest und wo du Kurse findest, steht im Einstiegs-Guide zum Poledance lernen.
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Jetzt entdeckenZusammenfassung
- Level 1: Fireman Spin, Chair Spin, Cradle, Hooks, keine Vorkenntnisse nötig
- Level 2: Inverts, Butterfly, Crucifix, Kraft und Technik als Voraussetzung
- Advanced: Jade Split, Allegra, Superman, nur unter Anleitung im Studio
- Spins immer zuerst im Static Mode lernen, dann Spinning
- Für Shootings: auch Anfänger-Figuren wirken im richtigen Licht spektakulär
- Hautkontakt ist Grip: kurze Shorts und eng anliegende Tops sind Pflicht
"Jede Figur, die du heute nicht kannst, ist eine Figur, auf die du dich morgen freuen darfst."














